Planung 8 Min. Aktualisiert: August 2026

Doppelstabmatten mit Sichtschutzstreifen planen

Ein bestehender Doppelstabmattenzaun kann Sichtachsen offen lassen, die erst bei der Nutzung von Terrasse, Garten oder Vorgarten relevant werden. Wer Sichtschutzstreifen erwägt, sollte nicht nur die Zaunhöhe betrachten. Auch vorhandene Zaunfelder, Tore, Ecken, Übergänge und die gewünschte Wirkung entlang der gesamten Linie gehören in eine übersichtliche Bestandsaufnahme.

Doppelstabmatte und Sichtschutzstreifen gemeinsam betrachten

PlanungsbereichLeitfrageFür die Vorbereitung festhalten
Bestehende ZaunfelderWelche Felder, Pfosten und Übergänge sind bereits vorhanden?Gesamtansicht sowie Fotos von Anfang, Ende, Ecken und sichtbaren Besonderheiten aufnehmen.
BlickrichtungenVon wo aus wird der Bereich genutzt oder eingesehen?Blick aus Haus, Terrasse, Gartenweg, Zugang und Einfahrt als kurze Fotoreihe festhalten.
Tore und PfortenWo soll der Zugang offen, klar erkennbar oder optisch eingebunden bleiben?Tor, Pforte, Öffnungsbereich und angrenzende Zaunfelder getrennt auf der Skizze markieren.
Ecken und EndenWo verändert sich die Zaunlinie oder trifft sie auf Mauer, Hecke oder Pflaster?Richtungswechsel, Anschlüsse und sichtbare Abschlüsse aus mehreren Perspektiven fotografieren.
Höhen und ÜbergängeWie verhalten sich bestehende Zaunhöhe und angrenzende Bereiche zueinander?Höhenwechsel, Stufen, Gefälle oder Übergänge zu anderen Zaunabschnitten notieren.
Gewünschte WirkungWelche Bereiche sollen offener bleiben und welche Sichtachsen sollen in der Planung betrachtet werden?Nutzung und Prioritäten je Abschnitt benennen, statt nur eine Gesamtlänge zu notieren.

Vom einzelnen Feld zur gesamten Zaunlinie

Sichtschutzstreifen verändern die Wirkung einer Doppelstabmatte nicht nur in einem einzelnen Feld. Ecken, Tore, Enden und die Übergänge zu Hecke, Mauer oder Pflaster bleiben weiterhin wichtige Orientierungspunkte. Teilen Sie die Zaunlinie deshalb in Abschnitte auf und notieren Sie für jeden Abschnitt die gewünschte Nutzung sowie offene Fragen zum Bestand.

Checkliste vor der Planung mit Sichtschutzstreifen

  • Gesamte Zaunlinie sowie einzelne Felder, Pfosten, Ecken und Enden fotografieren
  • Blickrichtungen von Terrasse, Haus, Gartenweg, Zugang und Einfahrt auf einer Skizze markieren
  • Tore, Pforten und angrenzende Zaunfelder als eigene Abschnitte erfassen
  • Übergänge zu Hecke, Mauer, Pflaster, Beet oder anderen Zaunsystemen festhalten
  • Sichtbare Höhenwechsel, Gefälle oder unterschiedliche Zaunabschnitte notieren
  • Gewünschte Wirkung und Nutzungsprioritäten je Abschnitt kurz beschreiben
  • Systemunterlagen und die Eignung für den vorhandenen Zaun vor der endgültigen Festlegung prüfen

Praxistipp: Fotoreihe entlang der Sichtlinie erstellen

Gehen Sie die Zaunlinie einmal aus der Perspektive der Terrasse oder des Gartens ab und fotografieren Sie die einzelnen Abschnitte nacheinander. Ergänzen Sie eine zweite Reihe aus Richtung Zugang oder Einfahrt. So wird sichtbar, an welchen Feldern, Ecken oder Toren die gewünschte Wirkung besonders relevant ist.

Bestand und konkrete Grundstückssituation einbeziehen

Eine Skizze und Fotos helfen bei der Vorbereitung, ersetzen aber nicht die Betrachtung des konkreten Zaunsystems und Grundstücks. Bei unklaren Anschlüssen, Toren, Höhenwechseln, Befestigungen oder Vorgaben sollte die tatsächliche Situation in die weitere Planung einbezogen werden.

Häufige Fragen zu Sichtschutzstreifen an Doppelstabmatten

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